Blasenschwäche

Blasenschwäche verursacht unwillkürlichen, unkontrollierten Harnverlust (Inkontinenz) bei Männern und Frauen jeden Alters. Die Betroffenen leiden meist unter der Situation und gehen häufig erst sehr spät zum Facharzt. Wer sich jedoch frühzeitig von einem Urologen behandeln lässt, erhöht seine Chance auf ein aktives, unbeschwertes Leben trotz Inkontinenz!

Man unterscheidet zwischen Stressinkontinenz (Muskelschwäche unter körperlicher Belastung), Drang inkontinenz (Überaktivität oder Fehlwahrnehmung der Blase), Überlaufinkontinenz (Blase entleert sich erst, wenn sie bereits übervoll ist)und Reflexinkontinenz (plötzliche Blasenentleerung).

Nach einem ausführlichen Gespräch diagnostizieren wir zuverlässig Ursache und Form Ihres speziellen Inkontinenzproblems und entwickeln eine wirkungsvolle, auf Sie persönlich abgestimmte Therapie.

 

Folgende Diagnose-Instrumente
stehen uns zur Verfügung:

  • Ultraschalluntersuchung
  • Vaginale Untersuchung
  • Blasendruckmessung
  • Funktionelle Blasenschließmuskel-Untersuchung
  • Blasenspiegelung

Unser Therapie-Spektrum umfasst:

  • Medikamentierung
  • Beckenbodentraining (gezielte Muskelstärkung)
  • Elektrostimulation der Blase
  • Unterpolsterung der Harnröhre mit Hyaluronsäure
  • Schlinge (Stüzen der Harnröhre)
  • Operationen bei Blasensenkung
  • Botulinumtoxin-Therapie bei überaktiver Blase

Je nach Krankheitsbild sind einige Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt. Andere rechnen wir nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) direkt mit Ihnen ab. Fragen Sie uns, welche dies im Einzelfall sind.